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letzte Änderung dieser Seite: Samstag, 6. Januar 2007

Pfarrgemeinde
St. Judas Thaddäus!

Zur neuen Pfarrei St. Judas Thaddäus gehören die Gemeinden

St. Peter und Paul (Kirchen St. Peter und Paul, St. Suitbertus)

St. Franziskus (Kirchen St. Franziskus und St. Hubertus)

St. Josef (Kirchen St. Josef und St. Raphael),

St. Stephanus

St. Dionysius (Kirchen St. Dionysius und Herz Jesu)

St. Judas Thaddäus

 

Weitere wichtige Informationen zur neuen Pfarrei können einem Artikel von Pastor Winkelmann entnommen werden, der im Gemeindebrief 2/2006 erschienen ist:

 

Wir sind St. Judas Thaddäus!

von Pastor Roland Winkelmann

 

In einem festlichen Gottesdienst hat unser Bischof Felix Genn am 30. September alle bisher selbständigen Pfarreien des Dekanates Duisburg-Süd aufgelöst und zusammengeführt in der einen neuen Pfarrei St. Judas Thaddäus.

Die alten Pfarreien waren:

-        St. Judas Thaddäus in Buchholz, St. Franziskus in Großenbaum, St. Peter und Paul in Huckingen, St. Dionysius in Mündelheim, St. Hubertus in Rahm, Herz Jesu in Serm, St. Barbara in Ungelsheim/Hüttenheim, St. Suitbert in Wanheim und St. Josef in Wedau/Bissingheim.

Eine selbständige Pfarrei zeichnet sich dadurch aus, dass sie eine Körperschaft öffentlichen Rechtes ist, d.h., sie hat einen Pfarrer und einen Kirchenvorstand, die die Pfarrei nach außen hin rechtlich vertreten, Mitarbeiter einstellen, Verträge schließen, Unterschriften leisten, sich um den Erhalt von Gebäuden und Liegenschaften kümmern. Eine Pfarrei hat einen Finanzhaushalt, den sie eigenverantwortlich aufstellt und durchführt, sowie ein eigenes Pfarrsiegel, eigene Kirchenbücher für Taufen, Trauungen, Beerdigungen etc.

All das gibt es jetzt nicht mehr!

Zum 1.10. wurden die Kirchenbücher der einzelnen Pfarreien geschlossen und neue angelegt in der Pfarrkirche St. Judas Thaddäus, d.h., alle Taufen, Trauungen, Beerdigungen etc., die ab diesem Datum im Gebiet der Pfarrei stattfinden, werden hier zentral eingetragen. Alle bisherigen Pfarrsiegel verloren ihre Gültigkeit und werden ersetzt durch das neue Siegel, das vom neuen Pfarrer verwaltet wird.

Die Pfarrei St. Judas Thaddäus hat natürlich auch einen Pfarrer, Ludger Schepers, der damit Vorsitzender des noch zu wählenden Kirchenvorstandes und Dienstvorgesetzter der kirchlichen Angestellten ist.

Die anderen bisherigen Pfarrer sind jetzt keine Pfarrer mehr, sondern Pastöre, Seelsorger in den ihnen anvertrauten Gemeinden ohne die Rechte und Pflichten eines Pfarrers. Sie bleiben aber wie bisher erste Ansprechpartner für alle, die einen Seelsorger suchen oder eine Taufe, Trauung etc. anmelden möchten. Beglaubigungen allerdings können sie jetzt nicht mehr ausstellen, da hierzu nur der Pfarrer berechtigt ist.

Im normalen Gemeindeleben bleibt zunächst einmal alles beim alten. Das Seelsorgeteam bleibt, die Gottesdienste finden zu den gewohnten Zeiten statt, die Vereine und Verbände treffen sich wie immer. Auf die Zukunft hin wird wohl zu überlegen sein, wo es sich anbietet, Aktivitäten besser zu vernetzen. So könnten sich auf einmal ganz neue Perspektiven eröffnen, z.B. für die Jugendarbeit.

Die Gemeinden, die jetzt zusammen die Pfarrei bilden, sind:

-        St. Judas Thaddäus, Buchholz; St. Franziskus, Großenbaum/Rahm; St. Peter und Paul, Huckingen/Wanheim; St. Dionysius, Mündelheim/Serm; St. Stephanus, Ungelsheim/Hüttenheim; St. Josef, Wedau/Bissingheim.

Die Kirche in Buchholz ist die Pfarrkirche, die Kirchen in Großenbaum, Huckingen, Mündelheim, Ungelsheim und Wedau sind Gemeindekirchen und die Kirchen in Rahm, Wanheim, Serm, Hüttenheim und Bissingheim Filialkirchen zur jeweiligen Gemeindekirche.

Einen Kirchenvorstand gibt es also nicht mehr in den einzelnen Gemeinden, wohl aber einen Pfarrgemeinderat. Allerdings hat sich dessen Namen geändert, denn er heißt jetzt nur noch Gemeinderat. Seine Aufgaben bleiben jedoch die gleichen wie bisher: die Mitverantwortung für das Geschick und die Sorge um die Lebendigkeit der Gemeinde.

Aus allen Gemeinderäten werden zwei Mitglieder in den Pfarrgemeinderat entsandt, der die gleichen Aufgaben wahrnimmt wie die Gemeinderäte, nur eben auf der größeren Ebene der Pfarrei.

Da die bisherigen Kirchenvorstände aufgelöst sind, muß ein neuer Kirchenvorstand gewählt werden. Diesem Gremium gehören, neben dem Pfarrer und dem stellvertretenden Pfarrer als geborene Mitglieder, sechzehn gewählte Mitglieder an. Für das Gebiet der Pfarrei wird es eine Kandidatenliste geben, auf der jeder Wähler dann bei der Wahl, die am 18./19.11. stattfinden wird, maximal 16 Kreuzchen machen kann. Wählen kann man in jeder Gemeinde, man muß also nicht bis nach Buchholz fahren, wenn man sich an der Wahl beteiligen möchte; darüber hinaus gibt es auch noch, wie gehabt, die Möglichkeit der Briefwahl.

Die Kindergärten stehen ab dem 1.1.2007 nicht mehr in Trägerschaft der Pfarrei, sondern des Bistums. Mit den Entscheidungen, die im Kindergarten fallen, (Wer wird eingestellt? Was wird angeschafft oder repariert? Welche Kinder werden aufgenommen?) haben die Pfarrei und die Gemeinden dann nichts mehr zu tun. Wohl stehen die Seelsorger in engem Kontakt mit den Erzieherinnen und Kindern aufgrund des seelsorglichen Auftrages, d.h. katechetische Stunden und Gottesdienste mit den Kindergartenkindern finden wie bisher statt.

Leider hat die Umstrukturierung auch Einschnitte bei den kirchlichen Angestellten zur Folge. Für das Gebiet der Pfarrei St. Judas Thaddäus stehen uns 700 % Beschäftigungsumfang zu, also 7 volle Stellen, die natürlich auch gesplittet werden können. Hierin sind aber alle Dienste enthalten, die wir uns bisher geleistet haben: Küster, Hausmeister, Pfarrsekretärin, Reinigungskräfte, Organistin etc. Es wird nicht möglich sein, weiterhin alle Mitarbeiter und –innen zu beschäftigen, die wir bisher beschäftigt haben. Eine Aufgabe des neuen Kirchenvorstandes ist es, zu sichten, zu prüfen und zu entscheiden, was wir uns an Personal in Zukunft noch leisten wollen und bezahlen können.

Altes vergeht, Neues wächst. Das symbolisiert auch die Kerze, die Bischof Genn jeder Kirche als Zeichen der Hoffnung und der Verbundenheit geschenkt hat. Auf der Kerze ist ein Samenkorn, aus dem neues Leben hervorbricht.

In den nächsten Monaten kommen sicherlich noch etliche, zum Teil einschneidende Änderungen auf alle Gemeinden zu. Doch das, worauf es letztlich ankommt, müssen wir bewahren: als christliche Gemeinde voreinander und der Welt Zeugnis zu geben von der Hoffnung, die uns erfüllt.

Für die Schwachen ist die Zukunft unberechenbar.

Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte.

Für die Tapferen ist sie die Chance!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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