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letzte Änderung dieser Seite: Samstag, 13. September 2008
Chronik
Chronik der kfd Herz-Jesu, Duisburg Serm Am 29. Juli 1923 trafen sich mehrere Frauen in der Sakristei der damaligen Notkirche (Saal bei Longerich) und gründeten den Frauen- und Mütterverein (Erste Satzung). Hier die Namen der Gründerinnen, die uns bekannt sind: Sybilla Altgassen Sybilla
Baltes Margarete
Heesen Anna
Heesen Maria
Heesen Gertrud
Jägers Margarete
Jägers Rebecka
Kluth Anna
Peters Anna
Schmitz Hubertine
Schumacher Henriette
Wirz
Die erste Präfektin, so nannte man in den Anfangsjahren die 1. Vorsitzende, wurde Frau Hubertine Schumacher. Sie war hilfsbereit und hatte für jeden ein offenes Ohr. Unter ihrer Leitung hat sich der Verein gut entfaltet, bereits 1933 hatte er ca. 70 Mitglieder. Frau Schumacher übte 25 Jahre dieses Amt aus. Sie starb einen Tag nach dem 25jährigen Bestehen des Vereins ganz plötzlich (Totenzettel). Im
Oktober 1948 wählten die Mitglieder Frau Katharina Jägers auf der
Generalversammlung zur 1. Vorsitzenden. Zum damaligen Vorstand gehörten: Frau
Johann Baltes, genannt Tante Bill,
Elisabeth Wengler, Gertrud Doemen, Margret Brors und Jettchen Wenders. Frau
Wengler übernahm das Amt der Kassiererin. Damals war an einem Sonntag im September oder Oktober immer die Generalversammlung und gleichzeitig Neuaufnahme. Morgens feierten die Frauen gemeinsam die Messe und nachmittags Andacht mit Neuaufnahme, die immer sehr feierlich war. Die neuen Mitglieder traten an die Kommunionbank und wurden vom Herrn Pastor beim Namen genannt, erhielten ein Vereinsbüchlein und eine Medaille. Nach der kirchlichen Feier war die Generalversammlung mit Kaffeetrinken. Mal fand diese Feier bei Longerich (heute: Landgasthof Schenke) oder bei Radmacher (heute: Drei Linden) statt. Kaum ein Mitglied hat damals auf dieser Veranstaltung gefehlt., denn außer Schützenfest und später Karneval gab es nichts zu feiern. Der Nachmittag war dann ausgefüllt mit Vereinsangelegenheiten, einer Verlosung und kleinen Theaterstücken. Die
Frauenmesse mit gemeinschaftlicher Kommunion an jedem 4. Sonntag im Monat war
immer gut besucht. Die
jüngeren Mitglieder des Vereins gründeten eine Theatergruppe, die von Frau
Henriette Wenders geleitet wurde. Mit ihren Aufführungen verschönerten sie die
Bunten Nachmittage und sonstige Feste. Einmal
im Jahr wurde ein Ausflug gemacht, der immer einen guten Anklang fand. 50 – 60
Frauen fuhren immer mit. Aber
die Frauen gingen nicht nur ihrem Vergnügen nach, sondern halfen wo sie
konnten. Sie schickten Lebensmittelpakete in die Ostzone und stifteten für die
Meßdiener neue Kittel, denn das Geld war knapp. An
erster Stelle der Aufgaben standen damals die Krankenbesuche, im Krankenhaus
oder auch zu Hause und die Besuche bei den Mitgliedern, denen man mit Rat und
Tat zur Seite stand. Bis
1957 gehörten wir zur Diözese Köln. Diese nahm nach dem Krieg wieder Kontakt
zu den Vereinen auf und bot ihnen u. a. Bildungskurse an. Aber auch auf
Dekanatsebene gab es schon Zusammenkünfte und Vorträge, an denen die Sermer
Frauen teilnahmen. 1956
übernahm Frau Christine Hassel das Amt der 1. Vorsitzenden. Sie wurde bei ihrer
Arbeit von der Kassiererin Frau Elisabeth Küpper tatkräftig unterstützt. Die
Mitgliederzahl erhöhte sich von Jahr zu Jahr, so daß man einen
Helferinnenkreis dazu nahm. Er bestand aus 9 Frauen. Sie betreuten die einzelnen
Bezirke. Inzwischen
hieß der Verein „Katholische Frauengemeinschaft“. Die
jährlichen Ausflüge, Generalversammungen und „Bunten Nachmittage“ wurden
beibehalten, weil sie bei den Frauen immer sehr beliebt waren. 1978
wurde Frau Ilse Blomenkamp als 1. Vorsitzende gewählt. Sie war schon mit der
Vereinsarbeit vertraut, da sie mehrere Jahre als Helferin tätig war. Frau
Elisabeth Küpper blieb Kassiererin und 1980 wurde Frau Elsbeth Baltes 2.
Vorsitzende, so daß sie dann im Dreierteam zusammenarbeiteten.
9 Helferinnen unterstützten sie bei der Arbeit. Schriftführerin war
Rose Marie Holzschneider von 1984 – 1996. In
den kommenden Jahren haben sich in Serm verschiedene Gruppen gebildet: Der
Seniorentreff, der Missions – und der Kreativkreis, sowie der Kreis junger Mütter.
Sie trafen sich regelmäßig im Jugendheim zu gemeinsamer Arbeit oder zu Gesprächen.
Die meisten von ihnen sind Mitglieder der Frauengemeinschaft. Auf
der Jahreshauptversammlung im Jahr 1992 wurde Marion Weitz als 1. Vorsitzende
gewählt, ihre Vertreterin war Agnes Hochstrat. Von 1996 bis 2004 bildeten beide mit Rose Marie Holzschneider ein Vorsitzendenteam. Kassenverwalterin
war von 1992 bis 2004 Maria Anna Röder.
Auf der Jahreshauptversammlung im Juli 2004 wurde ein neues Vorstandteam gewählt: Barbara Droste, Marianne Röder, Isabel Klucken. Zur Kassiererin wurde Kerstin Zill gewählt. Auf der Jahreshauptversammlung im August 2008 wurden Barbara Droste, Isabel Klucken und Marianne Röder als Vorstandteam bestätigt. Das Amt der Kassiererin wurde von Kerstin Zill an Kerstin Löv weitergegeben.
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