|
|
|
letzte Änderung dieser Seite: Samstag, 30. März 2002 Änderung der Gottesdienstzeiten Immer
wieder werde ich gefragt, ob und wann denn nun die Anfangszeiten der
Sonntagsgottesdienste in Herz Jesu und St. Dionysius wieder getauscht werden. Warum? Was ist diese neue Situation? Uns ist klar geworden, dass wir in jeder Gemeinde einen Gottesdienst anbieten müssen, der zu einer familienfreundlichen Zeit beginnt. In Mündelheim hat sich gezeigt, dass die Vorabendmesse um 17.30 Uhr durchaus von vielen Familien mit Kindern, vor allem unseren Kommunionkindern, angenommen wird. In Serm zeigt sich das gleiche am Sonntag um 10.45 Uhr. Die anderen Zeiten, Samstag um 18.45 Uhr und Sonntag um 9.30 Uhr, sind familienunfreundlich und werden auch kaum akzeptiert. Wenn uns also daran liegt, Familien mit Kindern anzusprechen und auf diese einladend zu wirken, muss es unser Bestreben sein, dieser Gruppe ein zeitlich attraktives Angebot zu machen. Die Kinder sind unsere Zukunft, die Zukunft unserer Kirche und unserer Gemeinden, und sie zu vernachlässigen, hieße, unsere eigene Zukunft zu gefährden und aufs Spiel zu setzen. Das kann und darf nicht unsere Absicht sein! Darum haben sich also die Pfarrgemeinderäte noch einmal neu Gedanken gemacht über die Ordnung der sonntäglichen Gottesdienste in Herz Jesu und St. Dionysius. Dabei meinten sie, dass ein jährlicher Wechsel der Messzeiten viel Unruhe und Verunsicherung bringt, so dass sich ein Zwei-Jahres-Rhythmus empfiehlt. Das hat auch den Vorteil, die Entwicklungen und Bewegungen über einen längeren Zeitraum hinweg beobachten zu können, um daraus Schlüsse und Konsequenzen zu ziehen. Sie haben ein Modell entwickelt, das zuerst einmal auch noch ein Experiment ist und noch keine endgültige Lösung darstellt, ein Modell, das dem Anliegen der Familienfreundlichkeit gerecht wird. Da die jetzige Gottesdienstordnung schon ein Jahr gilt und wir einen Zwei-Jahres-Rhythmus anstreben, soll sie zunächst für ein Jahr noch verlängert werden, d.h.
Ab März 2003 werden die Anfangszeiten aller Gottesdienste am Wochenende getauscht, d.h.
Diese Ordnung soll dann auch zwei Jahre in Kraft bleiben. In dieser Zeit werden wir die Entwicklung in den Gemeinden beobachten und rechtzeitig vor Ablauf der Amtszeit der jetzigen Pfarrgemeinderäte eine abschließende Regelung finden. Ich bitte alle Gemeindemitglieder herzlich, diese Gottesdienstordnung anzunehmen und mitzutragen, auch wenn nicht alle ihre Lieblingszeit wiederfinden werden. Noch einmal lade ich ein, das gesamte Angebot zu sehen und wahrzunehmen, und notfalls auch wegen einer Mitfahrgelegenheit im Pfarrbüro nachzufragen. Pastor Roland Winkelmann |
|