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Viele Menschen versammelten sich an diesem Tag in unserer Kirche, um für die Opfer des Terrors in Amerika und um den Frieden zu beten. Auch viele Kinder waren dabei. An der vollen Kirche zeigte sich, welchen Anteil wir alle an dem Geschehen nehmen und wie viel Sorge um den Frieden in uns ist. Nach dem ersten Teil in der Kirche, der mehr der Klage Raum gab, machten wir uns mit unseren Friedenslichtern auf den Weg zur Dionysiuskapelle. Das Wetter meinte es nicht gut mit uns, doch bemerkenswert viele trotzen Regen und Sturm. An der Kapelle trafen wir uns mit den Beterinnen und Betern aus Mündelheim. Hier sollte in einem zweiten Teil der Friede im Mittelpunkt stehen; aber da viele bis auf die Haut durchnässt waren und der Sturm eine Verständigung fast unmöglich machte, begnügten wir uns mit einem Friedenslied, dem Vaterunser und dem Segen. Hier nun eine Friedensvision, die an der Kapelle ins Wasser fiel und dennoch hoffentlich Wirklichkeit wird:
Kerzen, Rosen und Brot Ich hatte einen Traum An der Westmauer des Tempels An der Auferstehungskirche Vor dem Felsendom warteten einhundertvierundvierzigtausend Muslime Und als die Sonne wieder aufging, (Immanuel Jacobs) |
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